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Donnerstag, 17. Juni 2010 - 17:39 Uhr
Eine neue Herausforderung

Unter dem Motto:”Aller guten Dinge sind drei”hat Rene´ Bertram die dritte Olympiateilnahme 2012 in London im Fokus. Der 28-jährige Student von der Uni-Magdeburg, der nach dem Studium Trainer für Gesundheitssport werden will, hat den Schritt zu den Riemenruderern nicht bereut. Foto: Axel Ruland


Von Axel Ruland

MAGDEBURG. Rene´ Bertram will es noch einmal wissen. Der erfolgreiche SCM-Skuller, wurde 2002 Weltmeister im Doppelvierer, (zweimal bei Olympia dabei), sechster Platz in Peking 2008 und wagte jetzt einen Neuanfang.

Der Magdeburger wechselte die Seiten, genauer gesagt, vom Skuller zum Riemenruderer. Warum? Ein schwerer Autounfall zu Anfang der vorherigen Saison warf den 1,96 großen SCM-Athleten aus dem Rennen. Eine lange Verletzungs- und Rehapause verhinderte den Anschluss zur alten Stärke, die verpasste WM und EM waren die Folge. Dann der Versuch im Einer, auch das brachte 2009 nichts. Die Enttäuschung verständlich-Resignation denkste! Rene´suchte im Frühjahr 2010 neue Wege und entdeckte im Trainingslager in Italien seine neue Leidenschaft, das Riemenrudern. Er stieg zu Halles Olympiateilnehmer Florian Eichner zur Probe ins Boot und es passte auf Anhieb im Zweier ohne. Der Wechsel war gemacht, die Allianz vom SCM und HRV Böllberg war geschmiedet. Die Chemie stimmte und die ersten Rennen bestätigten diese “Fahrgemeinschaft”. Beim Saisonauftakt in Duisburg wurden beide auf der 2000 m-Langstrecke Fünfter. Bertram legte noch einen drauf und konnte mit dem Männer-Achter (A) den Thyssen-Krupp-Cup gewinnen. Ab heute beginnt der erste Weltcup des Jahres 2010 in München, der bis zum 21. Juni die Ruderer-Weltelite in seinen Bann zieht. Da wollen der neue Riemenruderer Rene´ Bertram aus Magdeburg mit dem Halleschen Florian Eichner und den beiden Dortmundern Routiniers Urs Käufer und Jochen Urban im Vierer ohne nicht nur gut abschneiden.

Sonntag, 30. Mai 2010 - 20:59 Uhr
Mastersvierer siegt in Pirna

Platz 1 für den gesteuerten Vierer der Renngemeinschaft RC Magdeburg / Alt-Werder auf der Pirnaer Ruderregatta. Nachdem die ersten 500 m mehr einer Wasserschlacht glichen, konnten die Magdeburger auf der zweiten Streckenhälfte ihre größeren Kraftreserven ausspielen und den Sieg nach Hause fahren. Auch der Mastersachter überzeugte, musste sich am Ende denkbar knapp nur dem Achter des gastgebenden Pirnaer Rudervereins beugen. Ganze 0,6 Sekunden betrug im Ziel der Rückstand.

Bildunterschrift: Helmut Dippner, Meinald Schultz, Lutz Lingener, Gerald Kistner, Stm. Bodo Schwan (v.l.)

Lutz Lingener

Mittwoch, 26. Mai 2010 - 18:46 Uhr
Köln - Nummer Eins

Der Fühlinger See in Köln wurde am Wochenende schon einmal kräftig für die zweite Kleinboot-Überprüfung der Senioren erwärmt, welche am Freitag beginnen wird. Die Jungen Sportler des RC Magdeburg starteten bei der dortigen Internationalen Juniorenregatta aus dem vollen Training.

Carina Böhlert setzte ihre diesjährige Erfolgsstory fort. Sie konnte voll an die Leistungen auf der Regatta in München anknüpfen. Im Doppelzweier gelangen ihr am Samstag und am Sonntag jeweils souveräne Siege. Im Doppelvierer konnte ihr Team nur durch ein Bootsschaden gestoppt werden. Einer Partnerin brach 500m vor dem Ziel - in Führung liegend - ein Skull, sodass die Mädels zu dritt weiterrudern mussten. Grandioser Weise erreichten sie trotzdem noch Platz 3! Mit diesen Top-Leistungen hat sie sich nun schon zum wiederholten Male für das U19-Nationalteam empfohlen.
Vincent Helmstädt und Tim Liesegang konnten sich im Vergleich zur Münchener Regatta steigern und verfehlten am Samstag ihren ersten Saisonsieg nur um Haaresbreite. Erst im Endspurt konnte das Sechstplatzierte Boot aus Brandenburg (RV Rauxel) das Blatt noch zu ihren Gunsten wenden und kam letztendlich vier Zehntel vor dem Magdeburger Zweier über die Ziellinie. Am Sonntag erreichte man mit müden Beinen nur den 6. Platz. Tobias Schmidt und Tim van Meegen waren nur am Sonntag im Zweier ohne am Start und fuhren dort in einem gut besetzten Lauf auf Platz 4. Gemeinsam belegten die Jungs im Vierer-ohne an beiden Tagen den dritten Platz. Durch krankheitsbedingte Ausfälle im 2. Nordost-Achter konnten Helmstädt/Liesegang gemeinsam mit ihren Vierer-Partnern am Samstag am Rennen der Paradebootsklasse teilnehmen und einen ordentlichen 2. Platz erkämpfen.
Hervorzuheben ist noch, dass der Zweier Schmidt/Meegen zum ersten Mal als Schlagzweier im Achter agierte, und dabei keine Schlechte Figur machte.

Text: Maximilan Planer
Foto: Privat

Montag, 17. Mai 2010 - 19:52 Uhr
Fünfmal Edelmetall in Duisburg

Am vergangenen Wochenende (15./16. Mai) fand in Duisburg die 75. Auflage der Internationalen Wedau Regatta statt. Viele Europäische Nationalmannschaften ließen ihre besten Sportler auflaufen, um sie auf den ersten Weltcup(Bled) vorzubereiten. Auch der RC Magdeburg war dort erfolgreich vertreten. Die 6 Schützlinge des Trainers Roland Oesemann holten insgesamt jeweils zweimal Gold und Silber und einmal Bronze.

In der offenen Männerklasse belegte René Bertram am Samstag gemeinsam mit seinen Partnern Eichner/Menke/Drahotta(HRV, FRG, ORC Rostock) im Vierer ohne den 4. Platz. Selbst nicht ganz zufrieden mit diesem Resultat, war am Sonntag im Achter eine Revanche angesagt. Der Deutschlandachter um Schlagmann Sebastian Schmidt sicherte sich vor zwei weiteren Deutschen Besetzungen den begehrten Thyssen-Krupp-Cup.
Fünf Zehntel trennten im Finale des Doppelzweiers die beiden Magdeburger Jungs Tim Bartels und Mathias Rocher. Tim belegte gemeinsam mit seinem Partner Hans Gruhne (Potsdam) den Zweiten Platz hinter dem Weltmeisterboot von 2009 (Krüger/Knittel), knapp gefolgt von Mathias mit Partner Lauritz Schoof (Rendsburg). Diese vier jungen Sportler fuhren am Sonntag im Doppelvierer ein starkes Rennen und sicherten sich den zweiten Platz hinter der Crew um Marcel Hacker.

Im U-23 Bereich war der RCM ebenfalls erfolgreich. Der neubesetzte Zweier-ohne Kuhnert/Planer belegte am Samstag Platz 6 und konnte sich am Sonntag gemeinsam mit der Berliner Achter-Crew gegen die nationale und internationale Konkurrenz durchsetzen. Die einzige weibliche Magdeburger Starterin Claudia Helmholz belegte mit ihren Nordrhein-Westfälischen Partnerinnen im Vierer-Ohne den 10 Platz und im Achter den 6, allerdings beides in der offenen Klasse.

Insgesamt verlief die internationale Bewährungsprobe für die Magdeburger Sportler also zufriedenstellend. Nun ist heißt es aber erst einmal wieder: „Ab in die Kleinboote“! Denn schon in zwei Wochen wird in Köln die zweite Rangliste ausgefahren, welche ausschlaggebend für die Besetzung der Nationalteams ist.

Foto: Adina Rocher
Text: Maximilian Planer

Mittwoch, 12. Mai 2010 - 19:06 Uhr
Nachwuchs in München erfolgreich

Während sich Youngster Mathias Rocher gemeinsam mit seinem Doppelzweier-Partner Lauritz Schoof(Rendsburg) in Magdeburg auf die Internationale Wedau-Regatta Duisburg(kommendes Wochenende) vorbereitete, ging es in München bei den Junioren zur Sache. Dort gab es bei der 1. Internationalen DRV-Juniorenregatta am 8./9. Mai durchaus positive Ergebnisse für die jungen Sportler des RCM.
Das Regatta-Wochenende verlief für Carina Böhlert fast nach Maß. Gemeinsam mit ihren Partnerinnen Sievers(Kappeln), Hein(Rostock) und Knoke(Kettwig) konnte sie in der DRV-Crew die Konkurrenz im Vorlauf sowie im Finale deklassieren. Auch im Einer war Carina am Start. Dort erreichte sie im Finale des Juniorinnen-A-Einers den 4. Platz. Nach souveränem Vorlaufsieg schrammte sie im Endlauf nur um eine Sekunde knapp am Treppchen vorbei. Der Sieg ging hier an eine Niederländische Sportlerin, gefolgt von Brandenburg-Gewinnerin Judith Sievers und Rona Schulz(Kiel). Der Zweier-Ohne Liesegang/Helmstädt(JMA), welcher aus gesundheitlichen Gründen in Brandenburg nicht antreten konnte, wollte sich nun endlich der Konkurrenz auf der 2000m-Strecke stellen. Sie belegten in ihrem Lauf den dritten Platz. Tobias Schmidt und sein Partner Tim van Meegen belegten gemeinsam mit ihren Teamkollegen (2. Nord-Ost-Achter) im Vorlauf der Paradebootsklasse einen guten zweiten Platz hinter Nord-Ost Boot 1. Im Finale wurde es Platz 4. Schmidt zeigte sich jedoch nicht unzufrieden: „Es ist zwar schade, dass wir das Podest nur so knapp verpasst haben, aber es war trotzdem ein tolles Achter-Finale.“
Zwei Sportler aus der B-Jugend gaben in München ihr Debüt. Schlagmann Benedikt Kasprzyk und Robert Meyer stellten sich gemeinsam mit ihren Partnern aus Halle im Doppelvierer m. Stm. der Konkurrenz. Die Rennen verliefen am Samstag und Sonntag ähnlich. Nach selbstbewusstem Start lieferten sie sich einen tollen Kampf mit dem Boot aus Potsdam. Am Ende waren es am Samstag fünf Zehntel und am Sonntag drei Zehntel Rückstand. Die Jungs aus der Landeshauptstadt Brandenburgs können sich also zum nächsten Wettkampf auf eine Revanche des Sachsen-Anhalt-Bootes gefasst machen.


Maximilian Planer

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